wohnzimmer

Café Kiosk wurde 2019 zum

Café Wohnzimmer!

Am Sonntag, 7. Juli 2019, hat das Café Wohnzimmer das erste Mal aufgemacht. Wie 2018 als Kioskcafé zum Selbermachen wurde das „WoZi“ in diesem Jahr ein Café zum Selbermachen für die BewohnerInnen aus dem Stadtteil. An den meisten Wochenenden und an Feiertagen von Juli bis Oktober 2019 war das Café offen, jeweils mit verschiedenen WirtInnen.

Gleichzeitig betrieb am Abend eine Gruppe das Café als Bar/Mini-Restaurant (und hat dies noch bis Ende des Jahres fortgesetzt).

CafePublikum

Kuchentheke
Front-Cafe

LAB im Café

Ausstellungsbereich im Café Wohnzimmer über den ganzen Projektzeitraum hinweg

Im Café ist auch eine Ausstellung zu 20 Jahre Messestadt zu sehen. Keine trockene „Nur-Anschauen”-Sache, sondern als kleines Stadtviertel-Labor mit Beteiligung gedacht. Dabei geht es um Geschichte und Gegenwart und das zukünftige Potential des immer noch jungen Stadtteils.
Ziel ist hier – wie schon beim Café Kiosk 2018 – die Verbindung von Kultur und Kulinarischem, in dem Stadtgesellschaft sich finden darf und sichtbar wird.

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne.
Messestadt Riem 2007. Die Genossenschaft lässt die Feier zum Baubeginn am Lagerfeuer ausklingen.Der Standort des jetzigen Cafés ist in etwa am linken Bildrand. Das Foto entstand zu einem Zeitpunkt, wo vieles möglich war oder erschien.

PlakatwandUnd was ist nun – 20 Jahre nach Gründung – im Stadtteil möglich? Welche Spielräume, selbst etwas zu unternehmen, zu gestalten, sichtbar zu werden, gibt das Viertel aktuell her? Welche Möglichkeiten, im Stadtteil selbst Fuß zu fassen, haben die Jungen? Wird die Digitalisierung mehr Arbeit zu Hause bedeuten? Ginge das hier gut? Wie wird ein Viertel spannend und lebendig? Wollen das die Leute überhaupt? Oder wollen sie nicht mehr oder weniger lieber ihre Ruhe haben?

Auch die Verdichtung der Stadt, das Zusammenrücken und die Diskussion über neue Bebauungen und Nutzungen sind ein Thema. Und die ewige Forderung nach einem Unterstand für Jugendliche, eigentlich eine banale Sache, die aber eine der schwierigsten Baumaßnahmen überhaupt zu sein scheint. Das LAB, der Ausstellungsbereich im Café, gibt diesen Themen einen Raum, in den Anregungen und Ideen, Entwürfe und Szenarien einfließen können.

26./27. September 2019: A view from the outside

Beusch japanischer Architekturstudenten

Internationaler Workshop der Chiba Unversity/Japan und MIXstudio/Fachhochschule Rosenheim

20. Oktober 2019: Talk Talk 2

Thema: Kopfbau, elf neue Hochhäuser und andere Baustellen in der Messestadt

Nach dem ersten Talk Talk im Juli nun die zweite Veranstaltung, dieses Mal im Café Wohnzimmer. Keine Podiumsdiskussion, sondern eher wie ein Club auf der Couch mit Gästen und Leuten drumherum, die irgendwann mitreden oder sich anschließend über ihren Stadtteil austauschen.

Wie geht es weiter mit dem Kopfbau? Was ist mit den 11 neuen Hochhäusern? Und was machen die anderen Baustellen in der Messestadt? Zu diesen Fragen sind folgende Gäste eingeladen:

Kurt Damaschke, stellv. Vorsitzender BA 16
Patric F.C. Meier, Architekt und Stadtplaner, Münchner Forum e.V.
Herbert Danner, Stadtrat und Koreferent im Baureferat
Rupert Rösch, Messestädter, Architekt und Planungsausschuss im BA 15
Renate Winkler-Schlang, Redakteurin Süddeutsche Zeitung

Moderation: Michael Lapper, Künstler, und Semira Tas, Architektin; beide wohnen in der Messestadt und sind Teil der Initiative KopfbauT.

TalkTalk2